webseiten analyse WE MAKE IT POP.: Januar 2006

noch zwei




habe noch zwei einzelmeister gefunden. umsetzungen ziemlich mies- dat sind eher "ideenscribbles"

staubsauger



idee aus der studienzeit...

c64 represent


hier gibts fast alle alten c64 Games, die meisten kann man mit der Tastatur spielen (java Applet whatever). Ganz klar in Erinnerung Giana Sisters und Burger belegen. Wobei mein Vater mir schlauerweise einen Amiga 500 geschenkt hat, der Fuchs.

Studentenversuche


ich habe gerade Christophers Fotos durchstöbert und dieses wundervolle Exemplar gefunden.

Fussi produkte


hier kann man die Sachen anschauen, alles ziemlich halbherzig und nicht besonders durchdacht…

product placement

flexibler radiosender



Auf dieser Seite gibt man einen Titelnamen oder Interpreten ein und es wird nur Musik in dieser Musikrichtung gespielt. Ähnlich wie bei Amazon: "Käufer dieses Artikels haben auch folgenden Artikel gekauft...".

Kalle 2007


So, der Kalender 2007 wird in Angriff
genommen. Jede Woche ein Selbstportrait
im Janssen Style.

Morgenstund hat ...


Aussenalster 8:45 Uhr.

saaankt pauliii i










aufgabe für paul: du schafftst es mit 6 fotos falls du postest! ich glaub an dich…

Nachrag: oder 9 (wenn sie schön sind!)

wir waren helden

Wenn Ihr nach 1980 geboren wurdet, hat das hier garnichts mit Euch zu tun.
Aber Ihr könnt es ja trotzdem mal lesen.
Wenn man als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren des letzten Jahrhunderts lebte, ist es rückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten.
Als Kinder saßen wir, wenn überhaupt, in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags.
Unsere Betten waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flaschen mit dem Bleichmittel oder dem Spiritus.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger, und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus chic gestylten Flaschen.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen, blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zuhause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.
Niemand wußte, wo wir waren. Wir hatten nämlich kein Handy.
Wir bekamen ekelhaft riechende essigsaure Tonerde auf verstauchte Knöchel, wenn wir wieder mal in den Fahrradspeichen hängengeblieben waren, weil es noch keinen Speichenschutz gab. Wir haben uns geschnitten und brachen uns Knochen und Zähne. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" oder gar "Produkthaftpflicht".
Niemand wurde deswegen verklagt. Niemand hatte Schuld außer uns selbst.
Könnt Ihr Euch noch an die sogenannten "Unfälle" erinnern?
Wir kämpften und schlugen oder traten uns manchmal grün und blau.
Damit mußten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen Kekse, Nappos und kalte Hundeschnauze, tranken ganz viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb daran.
Was wir nicht hatten, waren Playstation, Nintendo, X-Box, eigene Fernseher, Video- und DVD-Recorder, Computer, Internet und Chatrooms, Telefon und Handy.
Wir hatten Freunde!!! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir gingen einfach zu denen nach Haus, wo wir meistens nicht mal klingeln mußten, weil niemand tagsüber sein Haus hermetisch abschloß. Keiner brachte uns und keiner holte uns wieder ab. Und wenn es regnete, wurden wir eben naß.
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken, Tennisbällen oder bastelten uns ein Gummitwist. Außerdem aßen einige von uns Dreck und Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: die Würmer lebten nicht für immer in uns weiter, und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so fleißig oder so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Wir durften Stängel noch mit e schreiben, zu Hause noch klein und zusammen, du und euch noch groß und dass mit ß.
Unsere Lehrer hatten nicht einen Nervenzusammenbruch nach dem anderen und wurden nicht reihenweise frühpensioniert.
Unsere Streiche hatten manchmal Konsequenzen. Das war jedem klar, und keiner konnte sich verstecken, z.B. hinter einer schlimmen Kindheit.
Wenn wir gegen das Gesetz verstoßen haben, haben die Eltern uns nicht automatisch aus dem Schlamassel rausgehauen. Im Gegenteil: sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei. Kaum zu glauben. Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft
hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit all dem wußten wir umzugehen.

Geboren vor 1980 ? - WIR WAREN HELDEN!!!

verschollen im packeis










Erfrieren ist Spitze!

geile outfits




jaja, Dj ron for president. ich gaub ich werde wieder dj und leg mir auch so nen paar outfits zu!

treffend formuliert

Geht's nicht so allmählich fürchterlich am Kern vorbei? Es gibt in der PR, im Marketing, in der Werbung einen Punkt, den man immer hofft nicht aus Versehen zu treffen. Einen Punkt, an dem die Mischung aus sachlicher Argumentation und persönlicher Kränkung aufkocht, und von keiner Seite mehr kontrolliert noch kontrollierbar ist. An diesem Punkt wird es belanglos wer wann wie wo argumentiert/agitiert/emotionalisiert.

Eine Kampagne, der das widerfährt, ist schlicht FUBAR (fucked up beyond all repair.) Eine Diskussion im eigentlichen Sinne kann an diesem Punkt nicht mehr stattfinden. Zu viele kochen an der Suppe mit. Rien ne va plus.
Mich lehrte man damals für solche Fälle: Aus dem Ursprungsmedium abtauchen, schweigen, abtropfen lassen. Eventuell notwendige Einlassungen dort abschicken, wo der Rückkanal langsam ist, vor allem langsam. Den Druck rausnehmen. Print vielleicht. Bestenfalls. If even.

Was JvM in der Person von J.R.v.M. jetzt versucht, ist zu verstehen. Und wird nicht (mehr) fruchten. Was da draußen jetzt abläuft ist ein Lehrstück zum Thema Gruppendynamik, Teil 1, Einführung, Kapitel: unterschätzte Einflüsse.

Aus unterschiedlichsten Gründen lehne ich persönlich diese Kampagne ab. Vor allem anderen, weil sie nichts kleinerem als einem ganzen Volk zu wenig Arsch in der Hose unterstellte und obendrein mit Testimonials arbeitete, von denen eben dieses Volk genau wußte: In dieses Maß finanzieller Unbesorgtheit werde ich nie kommen können. "Die" reden nicht von meiner Welt.
Abgehobene Arbeit ist der Tod des Werbers. Er wird nicht zuletzt dafür bezahlt am Puls zu sein. Das hat hier eher nicht funktioniert ...
Ein größerer PR-Gau läßt sich kaum denken.

Es wäre zu wünschen, daß die PR- und Werbeagenturen ein paar Dinge begreifen:

* topdown ist toter als Lenin
* es geschieht, daß Kampagnen fehl gehen. Ruhig bleiben. In vertrauten Medien reagieren. Und sich die Frage durch den Kopf gehen lassen, ob man nicht vielleicht doch auf dem falschen Dampfer war. Und wie damit nun umzugehen sei. In aller Ruhe. Die Kritik als Positvimpuls begreifen. Kritikfähig bleiben. Selbst Shell hat das geschafft. Zugegeben vor der Zeit einer vitalen 'Blogosphäre'.
* koppelt sich der Werber in Fühlen und Denken von seiner Zielgruppe ab, fühlt er sich diffus 'überlegen' , ist eine Auszeit angebracht.

Die Menschen da draußen sind nicht nur Stimmvieh. Viele von ihnen können denken. Und tun das auch. Damit ist zu rechnen. Wenn man klug ist, im positiven Sinne.
Daran vorbei zu arbeiten ist gefährlich. Und unklug.

kathleen, Marketingbetriebswirtin a. D.

Stachenblochen



schon etwas älter, aber trotzdem lustig

Keine Fotos - trotzdem lustig

übernommen aus www.jensscholz.com

Jean-Remy von Matt ist beleidigt über das undankbare Volk, will jetzt selbst auch nicht mehr Deutschland sein und schrob deswegen vor einer Weile eine bitter beleidigte Rundmail darüber, die der offiziellen Sprachregelung (das mit der "gewünschten öffentlichen Diskussion", ihr wisst schon) der Initiatoren ein wenig bis völlig diametral entgegensteht. Ohne sich im Klaren zu sein, daß die Mailform eventuell nicht das geeignete Medium sind, um herumzuquengeln, jammert er sich herzzerreißend über die böse Presse, die ekligen Weblogs und die fiesen Kollegen aus. Da das einen gewissen Unterhaltungwert hat, ist das inzwischen kein interner Newsletter mehr, sondern gelangt mit ein paar "Wg:"'s mehr versehen auch in meine Mailbox und von dort auf meine "Klowand", viel Spaß:

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Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man sich für ein Geschenk bedankt, selbst wenn man damit nichts anfangen kann. Wie Recht sie hatte, ist mir gerade wieder klar geworden.

Vor zwei Wochen startete "Du bist Deutschland", die größte gemeinnützige Kampagne aller Zeiten und ein riesiges Geschenk.

Die großen Verlage haben Zeit und Raum im Wert von 35 Millionen Euro geschenkt. 30 Promis der ersten Liga haben Zeit und ihr Gesicht geschenkt. Wir und kempertrautmann haben Zeit und Herzblut geschenkt.

Das Ziel: Die Miesepetrigkeit bekämpfen.

Der Dank: Miesepetrigkeit. Glücklicherweise nur von den Gruppen, von denen man nichts besseres erwarten konnte:

1. Von den Werbekollegen, die sich in den Branchenblättern eifrig zu Wort meldeten. Viele von ihnen finden die Kampagne nutzlos, "weil Werbung doch nicht das gegeignete Mittel sein kann, eine Nation wirtschaftlich wieder nach vorn zu bringen". Nicht gut, wenn unsere Branche selber nicht mehr an die Kraft von Kommunikation glaubt.

2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

3. Von den intellektuellen Journalisten von FAZ bis TAZ, die ihre Meinung zwar insofern gefragt absondern als sie eine nachweisbare Leserschaft haben, aber: "Den Höhepunkt an Zynismus gewinnt die Kampagne aber in dem Fernsehspot, der Schwule und Behinderte auf dem Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals versammelt" (Die Zeit).

Blöd, wenn man soviel Kopf hat, dass einem jedes Bauchgefühl verloren gegangen ist.

Übrigens: Sebastian Turner findet die Kampagne einfach nur falsch.

Falsch, was ist das? Auch nach dem 50. Mal gucken, bin ich von dem TV-Spot immer noch berührt bis ergriffen - obwohl ich nicht einmal Deutschland bin.

Kann das falsch sein?
Euer Jean-Remy

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Was kann man dazu noch schreiben? Soll ich wirklich darüber sinnieren, was jemand in den Tee bekommen haben muss, der wirklich glaubt, eine völlig unnütze Werbekampagne soll "die größte gemeinnützige Kampagne aller Zeiten" sein?
Oder darüber, wie großartig ich es finde, daß Herr von Matt zwar erkannt hat, daß Menschen ihre Meinung sagen, ohne ihn vorher zu fragen, ob sie das dürfen, aber mich schon ein Stück weit bestürzt, daß er nicht weiß, daß das ganz in echt völlig erlaubt und sogar richtig im Grundgesetz geschützt ist? Oder wie soll ich die Überraschung darüber sonst verstehen?
Ist es nötig, zu erläutern, daß sich der größte Teil der Menschen durchaus bedankt, wenn er sich über ein Geschenk freut oder etwas damit anfangen kann? Und daß man sich als vermeintlich großherziger Schenker eventuell einen Gedanken machen sollte, wenn man stattdessen gefragt wird, ob man für den Haufen Kohle nicht was sinnvolles hätte machen können?
Ach, ich glaube, das erübrigt sich, nicht wahr? Oh, eines: Da ist ein Kommafehler im vorletzten Satz.

von Jens Scholz

Matchbox








geillalta…

Freies Runterladen



Sehr nette Flashseite und als Bonus gibts
noch eine Schrift umsonst.

DCHPL


HIER gibt es wirklich viel zu sehen!

Michel Gondry


The Mill ist einen Besuch wert! Geile Videos,
unter anderem ein neuer Clip für Kanye West,
bei dem Michel Gondry Regie führte...

The Ebeling Group


Unter Recent Works gibts wieder
einige neue filmchen zu bestaunen.

Illustration


James Jean hat auch seinen eigenen Blog.

neues von pleix


seit langer zeit mal wieder ein neues video.

Rielonsch

ich habe mir mal erlaubt die Seite etwas umzugestalten

*Mut* = mitten in der Nacht besoffen heim kommen,
Deine Frau steht da und wartet auf Dich mit einem Besen und Du fragst:
"Bist noch am Saubermachen oder fliegst Du noch irgendwo hin?"


*Coolness* = mitten in der Nacht besoffen heim kommen,
Du duftest nach Parfum und hast Lippenstift am Hemd, Du haust Deiner
Frau einen auf den Arsch und sagst: "Du bist die Nächste...!

Young Directors Award


da haben sich JVM mit der "Welt kompakt" Werbung wohl inspirieren lassen…

Erik Hart


che n flo collabo. das ist das geburtstags-chart für erik (senior AD) das beim montagsmeeting gezeigt wird.
da erisch kummt aus schwetzinge, subbah.

Pappkameraden








Na, wenn ich mich mal nicht vorbildlich auf die WM
vorbereite! Die Pappkameraden gibts auf der Adidas
Seite runterzuladen!